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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
217
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war), »Ihr wäret zur Unzeit letzte Nacht von Hause ent-fernt, als wir gerade Euren Rath am meisten nöthig hatten "

Julian antwortete mit einem Erröthen, das er nicht ver-hindern konnte:er habe sein, ländliches Vergnügen unterden Bergen zu weit verfolgt, sei spät zurückgekommen,und da er die Gräfin nicht mehr in Castletown getroffen,sei er sogleich der Familie hiehcr gefolgt; weil aber dieNachtglocke geläutet und die Wache ausgestellt worden, habeer es anständiger gefunden, in dem Dorfe das Nachtquartierzu nehmen."

Sehr wohl," sagte die Gräfin;und ich muß Euch dieGerechtigkeit widerfahren lassen, Julian, Ihr seid selten einmuffiger Versäumer bestimmter Stunden, wenn Ihr gleich,wie die übrige Jugend dieser Tage, Euren Erholungen bis-weilen zu viel von der Zeit ausopfert, welche auf etwas An-deres verwandt werden sollte. Euer Freund Philipp aber istein erklärter Verächter der guten Ordnung, und scheint Ver-gnügen daran zu finden, die Zeit zu verschwenden, selbst wenner sie nicht genießt-"

Ich habe meine Zeit doch wenigstens jetzt genossen." ver-setzte der Graf, indem er vom Tische aufstand und sich dieZähne flüchtig reinigte.Diese frischen Meeraale sind köstlich;so wie auch der Wein. Ich bitte Euch, setzt Euch zum Früh-stück, Julian, und eßt von den Leckerbissen, für die meine kö-nigliche Vorsicht gesorgt hat- Der alte Griffiths hätte beiunserem eiligen Rückzuge in der letzten Nacht gewiß nichtVerstand genug gehabt, einige Flaschen zu retten, wenn ichihm nicht über den wichtigen Gegenstand einen Wink gegebenhätte. Aber Geistesgegenwart unter Gefahr und Getümmelist ein Kleinod, das ich immer besessen habe."

So wünscht' ich nur, Philipp, du möchtest sie zu besserer