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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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einen Faktionsstreit zwischen dem Minister unserer Majestät,und unfern Vasallen ? oder vielleicht zwischen unserer Majestätund den geistlichen Gerichtsbarkeiten? Um das Alles beküm-mert sich unsere Majestät so wenig, als irgend ein König inder Christenheit."

Ich vermulhe eher, man hat Nachrichten aus England,"sagte Julian.Ich hörte letzte Nacht in Pecltown, daßGreenhalgh mit unangenehmen Neuigkeiten herübergekommensei.«

Er brachte mir nichts, das angenehm war; ich weiß eswohl," versetzte der Gras.Aber hier kommt unsere Mut-ter mit Sorgen auf der Stirne."

Die Gräfin von Derby trat mit einer Menge Papierenin der Hand in's Zimmer. Sie trug ein Trauerkieid mit ei-ner langen Schleppe von schwarzem Sammt, welche ein taub-stummes Mädchen hielt, das die Gräfin aus Mitleid mit ih-rem Unglück seit einigen Jahren bei sich erzogen hatte. DieserUnglücklichen hatte sie wegen ihres Hanges zum Romantischen,der manche ihrer Handlungen bezcichnete, nach einer gewissenalten Prinzessin der Insel, den Namen Fenella gegeben. DieGräfin hatte sich, seitdem wir sie zuerst unfern Lesern vor-führten, nicht sehr verändert. Das Alter hatte ihren Schrittlangsamer, aber nicht weniger majestätisch gemacht, und obes gleich einige Runzeln auf ihrer Stirne gezogen, hatte csdoch das ruhige Feuer ihres schwarzen Auges nicht ausge-löscht. Die jungen Männer standen auf, sie mit der förm-lichen Ehrerbietung zu empfangen, welche sie, wie fie wußten,gern batte, und wurden von ihr mit gleicher Freundlichkeitbegrüßt.

-Vetter Peveril," begann fie (denn so nannte fie ihn stets,weil seine Mutter eine Verwandte ihres Mannes gewesen