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Mauern erstreckt sich auf zwei Morgen Landes und enthältviele Merkwürdigkeiten für den Alterthumsforscher. Hier wa-ren, außer dem Schloß selbst, zwei Kathedralkirchen, die frü-here dem -eiligen Patrik, die spätere dem heiligen Germaingewidmet; überdicß zwei kleine Kirchen, welche alle, selbst injener Zeit, mehr oder weniger verfallen waren.
Außer diesen vier verfallenen Kirchen bot der von denfesten äußern Mauern Holm-Peels eingcschlofsene Boden inseinem Raume viele andere Spuren der alten Zeit dar. Dafand sich ein viereckiger Erdwall, der mit seinen nach denStrichen des Compasscs gehenden Winkeln einen jener mit ei-nem Walle umgebenen Plätze bildete, wo in alten Zeiten dienordischen Stämme ihre Anführer erwählten oder anerkannten,und ihre feierlichen Volksversammlungen oder comitin hielten.Da befand sich auch einer jener sonderbaren Thürme, die inIrland so häufig find, daß sie ein Lieblingsgegenstand derdortigen Alterthumsforscher wurden, deren wirklicher Nutzenund Zweck aber noch in den Nebel der Zeiten verhüllt zu seinscheint. Dieser Thurm von Holm-Peel war zu einem Wacht-thurm gebraucht worden. Außerdem gab cs dort Runen-denkmäler, deren Inschriften nicht entziffert werden konnten;auch spätere Inschriften zum Gedächtniß von Helden, derenbloße Namen der Vergessenheit entrissen worden find.
Unter diesen Ruinen einer ältern Zeit erhob sich dasSchloß selbst, — jetzt verfallen, — aber unter Carl H. Re-gierung mit einer guten Besatzung versehen, und in militäri-scher Hinsicht in völliger Ordnung erhalten. ES war ein ehr-würdiges und sehr altes Gebäude, und enthielt mehrere Zim-mer von hinlänglicher Größe und Höhe, um edel genanntwerden zu können. Allein bei der Uebergabe der Insel durchChristian wurde die innere Verzierung und Ausstattung des