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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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Hier war eine lange Pause, während welcher Julian, derkaum seine Augen nach Alerien erhoben hatte, einen geheimenBlick auf sie warf, und über den Ausdruck tiefer Schwermut-betroffen war, die sich auf ihre Züge gelagert hatte, welchenein heiteres, wo nicht munteres, Ansehen so natürlich eigenwar. Sobald sie seinen Blick wahrnahm, äußerte sie die Be»merkung, daß die Schatten sich verlängerten und der Abendherankomme.

Er hörte es; und, obwohl zufrieden, daß sie ihn an seineHeimkehr erinnerte, konnte er sich doch den Augenblick nichtentschließen, den Zauber zu brechen, der ihn zurückhiclt. DieSprache, welche Bridgenorth führte, war nicht nur neu undbeunruhigend, sondern auch den Grundsätzen, in denen Julianerzogen war, so entgegengesetzt, daß er, als ein Sohn desRitters Peveril vom Gipfel, in einem andern Falle sich zurBestreitung der von dem Major gemachten Folgerungen selbstmit dem Schwert in der Hand aufgefordert gefühlt habenwürde. Aber Bridgenorth trug seine Meinungen mit so vielRuhe vor, schien so sehr von ihnen überzeugt, daß siein Julian mehr Bewunderung als heftigen Widerspruch er-regten.

Während Julian, wie auf seinen Stuhl sestgezaubert, nochblieb, und kaum mehr über die Gesellschaft, in der er sich be-fand, als über die Meinungen, denen er zuhörte, befremdetwar, erinnerte ihn ein anderer Umstand, daß die Zeit seinesAufenthalts aus Blackfort.vorüber wäre. Sein kleines Pferd,das, an die Nachbarschaft von Blackfort wohl gewöhnt, in derNähe des Hauses zu weiden pflegte, während sein Herr daBesuche machte, fing an, seinen jetzige» Aufenthalt etwas zulang zu finden. Julian hatte cs noch jung von der Gräfinzum Geschenk erhalten, und es stammte von einer muthigen.