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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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wieder zu erkennen', den ich lange verklärt geglaubt hatte;aber er ließ mir keine Zeit zu sprechen, er sank aus die Knie,gab uns ein Zeichen, ihm zu folgen, und ergoß sich nun ineine starke und kräftige Danksagung für die glückliche Wen-dung des Kampfs. Jetzt schwieg er; eine kurze Zeit bliebenwir mit unfern Gesichtern zur Erde gebeugt Niemandwagte sein Haupt zu erheben. Endlich blickten wir auf; aberunser Befreier war nicht mehr unter uns; auch wurde er niewieder gesehen in dem Lande, das er errettet hatte."

Nachdem Bridgenorth dieses sonderbare Ereigniß mit einerBeredtsamkeit und Lebhaftigkeit erzählt hatte, die von seinergewöhnlichen trockenen Unterhaltung sehr abstach, hielt er einenAugenblick inne, und fuhr dann fort:Ihr seht, jungerMann, daß Männer von Tapferkeit und Einsicht, wenn es dieallgemeine Noth erfordert, berufen werden, zu befehlen, ob-gleich in dem Lande, das sie zu befreien bestimmt sind, selbstihr bloßes Dasein unbekannt ist "

Aber was dachten die Leute von dem geheimnisvollenFremden?" fragte Julian, welcher der Geschichte begierig zu-gehört hatte.

Mancherlei," antwortete Bridgenorth,und wie gewöhn-lich, wenig der Sache Angemessenes. Die vorherrschende Mei-nung war, ungeachtet seines eigenen Widerspruchs, der Fremdesei wirklich ein übernatürliches Wesen; Andre hielten ihn füreinen gottbegeisterten Helden; wieder Andre erklärten ihn füreinen Einsiedler, der entweder aus Frömmigkeit, oder ausandern nöthigenden Gründen ein Bewohner der Wildniß ge-worden war, und den Anblick der Menschen geflohen hatte."

Und, wenn ich mich zu fragen unterstehen darf," entgeg-ncte Julian,welcher von diesen Meinungen wäret Ihr ge-neigt, beizutreten?"