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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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und warum seid ihr so unruhig? Fürchtet ihr, der Gott, demwir dienen, werde uns jenen heidnischen Hunden übergeben?folget mir, und ihr sollt heute sehen, daß cs einen Feldherrnin Israel gibt."" Er gab einige kurze, aber deutliche Be-fehle, und so groß war die Macht seines Ansehens, seinerMiene, seiner Sprache und seiner Geistesgegenwart, daß Men-schen, die ihn nur diesen Augenblick zum ersten Mal gesehenhatten, ihm blindlings gehorchten. Wir wurden auf seinenBefehl schnell in zwei Corps abgetheilt, von welchen das einemuthig die Niederlassung vertheidigte, während der Fremde,unter dem Schutze des Dampfs, an der Spitze der andernAbtheilung einen Ausfall that, und auf einem Umwege dierothen Krieger im Rücken angriff. Der Ueberfall hatte, wiegewöhnlich bei Wilven, seine volle Wirkung; die Heiden flo-hen in Verwirrung, gaben das halb eroberte Dorf preis, undließen so viele von ihren Kriegern hinter sich zurück, daß derStamm nie seinen Verlust wieder ersetzen konnte. Niemalswerde ich die Gestalt unsers ehrwürdigen Anführers verges-sen, als unsere Leute, und nicht bloß sie, sondern auch dieWeiber und Kinder des Dorfs, vom Messer der Wilden er-rettet, gedrängt um ihn standen, doch kaum seiner Person sichzu nähern wagten, und ihn mehr wie einen herabkommendenEngel anbeten, als ihm, gleich einem ihrer Mitmenschen,Dank bringen wollten.Nicht mir gebührt der Ruhm,""sagte er;ich bin nur ein Werkzeug in der Hand dessen,der mächtig ist, zu befreien. Bringt mir eine Schale Wasser,daß ich meine vertrocknete Kehle erquicke, eh' ich meine Dank-sagung da darzubringen suche, wo sie am meisten sich ge-bührt."" Ich war ihm am nächsten, als er sprach, und gabihm das verlangte Wasser in die Hand. In diesem Augen-blick sahen wir uns an, und ich meinte einen edlen Freund