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fleischliche Menschen einander über Dinge dieser Welt ver-stehen. Ihr seid an meine Tochter durch die Bande der Liebegeknüpft; ich habe es lange gewußt."
»Ihr, Herr Major," rief Peveril aus, „Ihr habt es langegewußt?"
„Ja, junger Mann, glaubt, daß ich, als der Vater eineseinzigen Kindes, Alexie, — das einzige lebende Pfand vonder, die nun ein Engel im Himmel ist — hätte in dieser Ab-geschiedenheit lassen können, ohne die sicherste Kcnntniß vonallen ihren wesentlichen Handlungen zu haben? Ich habe inPerson mehr von ihr und von Euch gesehen, als Ihr Eucheinbilden konntet; und wann ich körperlich abwesend war,hatte ich die Mittel, dieselbe Oberaufsicht fortzuführen. Jun-ger Mann, solche Liede, als Ihr zu meiner Tochter heget,lehrt, wie man sagt, viel Verschlagenheit; aber glaubt nicht,daß diese die Zärtlichkeit überlisten kann, mit der ein Vateran seinem einzigen Kinde hängt."
„Wenn Ihr," entgegnete Julian mit hochklopfendem undfrohem Herzen, „wenn Ihr diesen Umgang so lange gewußthabt, darf ich hoffen, daß er nicht Euch Mißfallen erregthabe?"
Der Major hielt einen Augenblick inne und antwortetedann: „In einigen Rücksichten gewiß nicht. Wäre eS der Fallgewesen — hätte Etwas von Eurer Seite, oder von Seitenmeiner Tochter Eure Besuche hier bei ihr gefährlich oder mirmißfällig zu machen geschienen, so würde sie nicht lange dieBewohnerin dieser Einsamkeit oder dieser Insel geblieben sein.Aber seid nicht so voreilig, vorauszusctzen, Alles, was Ihr indieser Sache wünschen möget, sei so leicht oder so schnell aus-zuführen."
»Ich sehe freilich Schwierigkeiten voraus," versetzte Julian;