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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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eben so wenig Vorwürfe, als ich! Es war Zufall, es warOhngesähr, was uns hier zusammenbrachte." Dann eilte sieaber plötzlich auf ihren Vater zu, umschloß ihn mit den Ar-men und sprach:O thuc ihm kein Unrecht er hatte keineschlechten Absichten gegen mich! Vater, du warst immer einvernünftiger, und frommer, friedlicher Mann."

»Und warum sollt' ich es jetzt nicht auch sein, Alerie?"sagte Bridgenorth, indem er seine Tochter vom Boden aufhob,wo sie in der Innigkeit ihres Flehens fast niedergesunken war-Weißt du Etwas, Mädchen, was meinen Zorn gegen diesenjungen Mann mehr entflammen müßte, als Vernunft oderReligion denselben bezähmen könnte? Geh', geh' auf deinZimmer. Beruhige deine eignen Leidenschaften lerne diesebeherrschen, und überlast' es mir, mit diesem eigensinnigenjungen Mann mich zu besprechen."

Alerie stand auf und begab sich mit niedergesenkten Augenlangsam aus dem Zimmer. Julian folgte mit seinen Blickenihren Schritten, bis der letzte Streifen ihres Gewandes an derThüre sichtbar war. Dann richtete er seine Augen auf Brid-genorth und senkte sie wieder nieder. Der Major fuhr fort,ihn in tiefem Stillschweigen zu betrachten; seine Züge warenschwermüthig und selbst finster; aber doch war nichts darin,was heftige Unruhe oder bittere Empfindlichkeit anzeigte. Erhieß Julian Platz nehmen und setzte sich selbst. Hierauf er-öffnete er die Unterredung auf folgende Weise:

Ihr schienet, junger Herr, soeben begierig, zu erfahren,wo ich anzutreffen wäre. Dieß vermuthete ich wenigstens ausden wenigen Aeußerungen, die mir zufällig zu Ohren kamen;denn ich war so kühn, einige Augenblicke zu horchen, um zuvernehmen, über was für einen Gegenstand ein so junger