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„So sagt Ihr zwar," entgegnete Alerie; „und mit wel-cher Wahrscheinlichkeit, mag Eure eigene Erklärung zeigen.Ihr wagt nicht, das Verhältniß Eurem eigenen Vater zu ent-decken; wie solltet Ihr Euch getrauen, cs dem weinigen zueröffnen?"
„Darüber sollt Ihr bald entscheiden können. Major Brid-genorth ist, nach der Angabe meiner Mutter, ein rechtschaffe-ner und ein achtungswürdiger Mann. Ich will ihn daranerinnern, daß er der Sorgfalt meiner Mutter den theuerstenSchatz und Trost seines Lebens verdankt, und ich will ihnfragen, ob es eine gerechte Vergeltung sei, diese Mutter kin-derlos zu machen. Laßt Ihr mich nur wissen, wo ich ihn finde,Alerie, und Ihr sollt bald erfahren, ob ich mich fürchte, meineSache bei ihm zu führen."
„Ach!" rief Alerie, „Ihr wißt ja wohl meine Ungewißheitüber meines Vaters Aufenthalt. Wie oft Hab' ich ihn instän-dig gebeten, mich seinen einsamen Aufenthalt, oder seine ver-borgenen Wanderungen mit ihm theilen zu lassen! Aber diekurzen und seltsamen Besuche, die er in diesem Hause macht,find Alles, was er mir von seiner Gesellschaft vergönnt. Et-was vermischt' ich doch gewiß zu thun, wenn auch wenig, umihm die Schwcrmuth, die ihn niederdrückt, zu erleichtern."
„Etwas vermöchten wir beide zu thun," sagte Peveril-„Wie gern würde ich Euch in einem so angenehmen Geschäftunterstützen! Aller frühere Kummer sollten vergessen werden,— alle alte Freundschaften sollten wieder aufleben. MeinesVaters Vorurtheile find die eines Engländers, — freilich stark,doch der Vernunft nicht unüberwindlich. Sagt mir also, woMajor Bridgenorth ist, und überlaßt mir das Uebrige; oderlaßt mich nur wissen, unter welcher Adresse ihn Eure Briefe