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düng gebracht werden könnten, Ihr meinem Gesuch nicht län-ger widerstehen würdet?"
„Nein — nein — nein," sagte Alerie heftig und tief er-röthend, — „nein, Julian, so Hab' ich nicht gesagt, — es warEure eigene wilde Phantasie, die mein Stillschweigen undmeine Verwirrung so auslegte."
„So sprächet Ihr denn nicht so," versetzte Julian; „undwenn alle andere Hindernisse entfernt wären, müßte ich einesin dem kalten steinernen Herzen eines Mädchens finden, wel-ches die zärtlichste und aufrichtigste Ergebenheit mit Verach-tung und Unwillen vergilt. — „Ist es das," setzte er mittiefem Gefühle hinzu, „ist es das, was Alerie BridgenorthJulian Peveril sagen kann?"
„Wahrhaftig, — wahrhaftig, Julian," sagte sie fast wei-nend, „ich spreche nicht so, — ich sage nichts, und ich solltegar nichts darüber sagen, was ich thun könnte in einem Ver-hältnis, das niemals eintreten kann. In der That, Julian,Ihr solltet Mich nicht so drängen. So ohne Schutz, wie ichbin, — Euch wohlwollend — sehr wohlwollend, — warumsoll ich von Euch genöthigt werden, Etwas zu sagen oder zuthun, was mich in meinen eigenen Augen herabsetzen würde?eine Zuneigung für den zu bekennen, von dem mich das Schick-sal auf immer geirennt hat? Es ist unedelmüthig, — es istgrausam, — es heißt eine augenblickliche und eigennützige Be-friedigung für Euch selbst suchen, auf Kosten jedes Gefühls,das ich -egen sollte."
„Ihr habt genug gesagt," erwiederte Julian mit funkeln-den Augen; „Ihr habt genug gesagt, indem Ihr meine Zu-dringlichkeit verbittet, und ich will Euch nicht weiter drängen-Aber Ihr überschätzet die Hindernisse, die zwischen uns liegen,— sie müssen und werden weichen "