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Euch, — ich bedaure vielleicht mich selbst — wirklich ich solltemich selbst, vielleicht am meisten unter uns beiden, bedauern.Denn Ihr werdet neuen Auftritten und neuen Gesichtern bc-» gegnen, und mich bald vergessen; aber ich, in dieser Einsam-keit zurückbleibend, wie soll ich vergessen — daß — doch dießist jetzt nicht die Frage. — Ich kann mein Loos tragen, undes befiehlt uns, zu scheiden."
„Hört mich noch einen Augenblick," sagte Julian; „dießUebel ist nicht, kann nicht ohne Rettungsmitlel sein. Ich willzu meinem Vater gehen. Ich will die Fürsprache meinerMutter gebrauchen, der er nichts abschlagen kann — ich willihre Einwilligung gewinnen. Sie haben kein anderes Kind,und sie muffen einwilligen, oder es für immer verlieren.Sagt, Alexie, wenn ich mit der Einwilligung meiner Elternzu Euch komme, werdet Ihr wieder in dem so rührenden undso traurigen, und doch so unglaublich bestimmten Tone sagen:Julian, wir müssen scheiden?" Alerte schwieg. „GrausamesMädchen," rief er, „willst du mich nicht einmal einer Antwortwürdigen?"
„Wir antworten denen nicht, die in ihren Träumen spre-chen," sagte Alexie. „Ihr fragt mich, was ich thun würde,wenn Unmöglichkeiten geschehen. Welch Recht habt Ihr, solcheVoraussetzungen zu machen, und eine solche Frage zu thun?"
„Hoffnung, Alerie, Hoffnung, die letzte Stütze des Elen-den, deren mich zu berauben Ihr selbst nicht grausam genugsein würdet. In jeder Schwierigkeit, in jedem Zweifel, injeder Gefahr, wird Hoffnung kämpfen, selbst wenn sie nichtsiegen kann. Sagt mir, ich bitte noch einmal, wenn ich zuEuch im Namen meines Vaters, im Namen meiner Mutterkomme, denen Ihr zum Theil Euer Leben verdankt, was wür-det Ihr mir antworten?"