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Dieser Beweis von Freigebigkeit und Zutrauen bei einemManne von Bridgenorth's zurückhaltendem und mißtrauischemCharakter, beflügelte Deborens Hoffnungen in hohem Grade,und machte sie nicht nur so kühn, Alerien einen andern Briefvon Julian zu übergeben, sondern auch den Umgang der Lie-benden, als Peveril von der Reise zurückgekommen war, drei-ster und freier zu begünstigen.
Trotz aller Vorsicht Julian's ward am Ende der jungeGraf Derby argwöhnisch über seine häufigen Angelpartien;und Julian selbst, nun besser, als vorher mit der Welt be-kannt, merkte wohl, daß seine wiederholten Besuche und ein-samen Spaziergänge mit einem so jungen und schönen Wesen,als Alerie, nicht nur vor der Zeit das Geheimniß seiner An-hänglichkeit verrathen, sondern auch ihr selbst, als deren Ge-genstände, wesentlich nachthcillg werden möchten.
Aus dieser Ucberzeugung enthielt er sich eine ungewöhn-liche Zeit lang seiner Besuche in Blackfort. Das nächsteMal aber, als er sich wieder erlaubte, eine Stunde an demOrte zuzubringen, wo er gern für immer sich aufgehaltenhätte, drang Alepiens verändertes Wesen, der Ton, in demsie ihm seine Lässigkeit vorzuwerfen schien, ihm in's Herz, undberaubte ihn der Macht der Selbstbeherrschung, die er bisherbei ihren Zusammenkünften bewiesen hatte. Es bedurfte nurweniger kräftiger Worte, Alezien zugleich seine Gefühle zuerklären, und sie mit der wirklichen Beschaffenheit der ihrigenbekannt zu machen. Sie weinte viel, aber ihre Thränen wa-ren nicht alle bitter. Sie saß leidcntlich still und ohne zuantworten, während er ihr mit manchem Ausruf die Umständeerklärte, welche Zwietracht zwischen ihre Familien gebrachthätten; denn bisher war Alles, was sie wußte, daß der jungePeveril, indem er zu dem Hause der großen Gräfin oder