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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
168
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Sie nahm daher Gelegenheit, Julian zu sagen, wer Alerieeigentlich wäre, und ihm die besondern Umstände, welche ihreVäter entzweiten, zu erklären. Er hörte die Geschichte ihresStreits mit Theilnahme und Verwunderung an; denn erhatte sich bloß gelegentlich im Schloß Martindale aufgehal-ten, und Bridgenorth's Streit mit seinem Vater war nie inseiner Gegenwart erwähnt worden. Seine Einbildungskraftfing Feuer von den Funken, welche diese sonderbare Geschichtegab; und weit entfernt, Deborens kluger Vorstellung Gehörzu geben, und sich allmählig von Blackfort und seiner holdenBewohnerin zu entfremden, erklärte er offen, er betrachte ihrehier so zufällig entstandene Vertraulichkeit als ein Zeichen desWillens des Himmels, daß Alerie und er für einander be-stimmt seien, trotz allem Hinderniß, welches Leidenschaft oderBorurtheil zwischen ihnen erheben könnte. Sie waren Ge-fährten der Kindheit gewesen; und ein wenig Anstrengungdes Gedächtnisses setzte ihn in Stand, sich seines kindischenGrams über das plötzliche und unerwartete Verschwinden sei-ner kleinen Gefährtin zu erinnern, welche er in der frühenBlüthe ihrer sich entfaltenden Schönheit, in einer ihnen bei-den zuvor fremden Gegend wieder zu treffen bestimmt war.

Debora war betreten über die Folgen ihrer Eröffnung,welche die Leidenschaft entflammt hatte, anstatt sie, wie siehoffte, zu verhindern oder zu ersticken- Sie hatte nicht dieGabe, männlichen und kräftigen Gegenvorstellungen leiden-schaftlicher Anhänglichkeit, sie mochten ihr in ihrer eigenen oderin eines Andern Angelegenheit gemacht werden, Widerstandzu leisten. Sie klagte und wunderte sich, und endigte ihrenschwachen Widerstand mit Weinen, mit Theilnahme, und mitBewilligung der ferneren Besuche Julian's, vorausgesetzt, daßer sich an Alerie nur in der Eigenschaft eines Freundes wen-