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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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geführten auszusuchen; ich will und werde mich mit diesenSachen nicht weiter befassen."

In diesem unabhängigen Zustande, worin sie nun lebten,war es, als Julian zum ersten Mal ihre Wohnung besuchte;und er wurde um so mehr durch Debora dazu aufgemuntert,weil sie ihn für einen der letzten in der Welt hielt, mit wel-chem Frau Christian ihre Nichte bekannt zu werden gewünschthaben würde, wobei der glückliche Geist des Widerspruchs beider Debora, hier, wie bei andern Gelegenheiten, sich überalle Betrachtung der Schicklichkeit hinwegsetzte. Sie verfuhrjedoch nicht ganz ohne Vorsicht. Sie wußte, daß sie nichtbloß vor einem wieder aufwachenden Interesse von Seitender Frau Christian, sondern auch gegen Bridgenorth's plötz-liche Ankunft sich vorzusehen hatte, welcher nie verfehlte, ein-mal im Jahr, wann man cs am wenigsten erwartete, in Black-fort zu erscheinen, und einige Tage da zu verweilen. Deboraverlangte also von Julian, daß seine Besuche selten, und inweiten Zwischenzeiten statt fänden; daß er sich gefallen ließe,für einen aus ihrer eigenen Verwandtschaft in den Augen zweiunwissender Mädchen und eines Burschen der Insel Man zugelten, welche zu ihrer Haushaltung gehörten, und daß erstets in seiner Anglertracht erschiene. Unter diesen VorsichtS-maaßregeln, glaubte sie, würde seine Vertraulichkeit aufBlack-fort gänzlich unbemerkt bleiben, oder als gleichgültig betrach-tet werden, indeß sie ihrem Zögling und ihr selbst viel Ver-gnügen verschaffte.

Dieß war demnach der Fall während der frühcrn Zeit ih-res Umganges, als Julian noch ein Knabe, und Alexie nurzwei oder drei Jahre jünger war. Als aber der Knabe zumJüngling emporwuchs, und das Mädchen mannbar ward, sahselbst Debora Gefahr bei ihrer fortgesetzten Vertraulichkeit.