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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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gerin seiner verstorbenen Frau, der Wittwe des unglücklichenOberst Christian, bleiben sollten. Bei einem kurzen Besuche aber,welchen Bridgenorth auf der Insel machte, wurde er leichtveranlaßt, ihr Haus zu Kirk-Truagh als einen sehr freudelo-sen Aufenthalt seiner Tochter zu betrachten. Debora, welchenach häuslicher Unabhängigkeit verlangte, suchte diesen Ein-druck zu verstärken, indem sie seine Besorgnisse wegen AleriensGesundheit vermehrte.Das Haus von Kirk-Truagh," sagtesie,ist den schottischen Stürmen sehr bloß gestellt, die nurkalt sein können, da sie aus einem Lande kommen, wo esselbst mitten tm Sommer Schnee und Eis gibt." Kurz, siedrang durch, und gelangte in vollen Besitz von Blackfort,einem Hause, welches eben sowohl, als Kirk-Truagh, ehemalsdem Obersten Christian, und nun seiner Wittwe gehörte.

Immer war es jedoch ihr und Alerien zur Pflicht gemacht,Kirk-Truagh von Zeit zu Zeit zu besuchen, und sich als un-ter der Leitung und Vormundschaft der Wittwe Christian zubetrachten ein Zustand der Unterwürfigkeit, dessen GefühlDebora dadurch zu vermindern suchte, daß sie sich so vielFreiheit des Verhaltens, als sie nur wagen durfte heraus-nahm.

Diese edle Neigung, sich über beschränkende Aufsicht hin-weg zu setzen, war cs, welche sie bewog, für Alerie insge-heim einige Erziehungsmittel herbei zu schaffen, welche derstrenge Geist des Puritanismus verbannt haben würde. Siewagte es, ihren Zögling in Musik, ja selbst im Tanzen un-terrichten zu lassen; und das Bildniß des ernsten OberstChristian zitterte an dem Täfclwcrk, wo es hing, währenddie schlanke Alerie und die wohlbeleibte Debora französischelchaussöes und kourröes nach dem Takt einer kleinen Geigetanzten, die Pigal, der halb Schleichhändler und halb Tanz-