north ein Kind, nur ein Kind; und so fragt Einer wohl im-mer ein kleines Mädchen, ob es nicht seine kleine Frau seinwolle, wie Ihr wißt. Wohlan, ich weiß, Ihr vergebt mir.Ihr wäret stets so gutmüthig und freundlich, und wißt, Ihrhabt zwanzig Mal gesagt, wir wären für einander geschaffen."
„O nein, Junker Julian; nein, nein!" rief Debora; „ichkann freilich gesagt haben, daß Eure Besitzungen gemacht wä-ren, vereinigt zu werden; und, gewiß, cs ist natürlich beimir, daß ich, vom alten Stamme der Pächterschaft, auf denBesitzungen Peveril's vom Gipfel entsprossen, den Wunschhege, es möchte Alles wieder in demselben Kreise umschlossensein; welches sicher genug geschehen würde, wenn Ihr AlerieBridgenorth heirathetet. Aber da ist der Ritter Euer Vater,und die gnädige Frau Eure Mutter, und dann ist der Vaterdes Mädchens halb verwirrt in seiner Religion; und AleriensTante, welche ewig schwarz geht, um des unglücklichen Ober-sten Christian willen; und da ist die Gräfin Derby, welcheuns allen es gleich entgelten lassen würde, wenn wir Etwasangäben, das ihr mißfiele. Und über dicß Alles habt IhrEuer Wort mit der Alerie gebrochen, und Alles ist zwischenEuch vorüber; und ich bin der Meinung, es sei ganz recht,daß Alles vorüber ist; und vielleicht kann es sein, jungerHerr, daß ich seit langer Zeit so gedacht habe, ehe ein Kind,wie Alerie, mir in den Kopf gekommen ist; aber ich bin zugutmüthig."
Keine Schmeichelei spart ein Liebhaber, der seinen Zweckzu erreichen wünscht.
„Ihr seid die beste, gutmütigste Seele in der Welt, De-bora; aber Ihr habt noch nicht den Ring gesehen, den ichfür Euch in Paris gekauft habe. Ja, ich will ihn selbst an