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gerichtet hatte; und nachdem sie endlich ihre Zierereien er-schöpft hatte, geruhte sic, die Unterredung zu eröffnen. »DieseGänge werden noch mein Tod sein," sagte sie; „und Allesum Euretwillen, Junker; denn wenn Frau Christian erfahrensollte, daß Ihr ihre Nichte zu besuchen beliebt, so versichereich Euch, Alerie würde bald genöthigt sein, ein anderes Quar-tier zu suchen, und so ich auch."
„Nur ruhig und wohlgemuth, Debora," sagte Julian.„Bedenket nur, rührt nicht diese unsre ganze Vertraulichkeitvon Euch her? Entdecktet Ihr Euch mir nicht selbst das ersteMal, als ich mit meiner Angelruthe über dies Thal wandelte,und sagtet mir, daß Ihr meine ehemalige Wärterin wäret,und daß Alerie meine kleine Gespielin gewesen? Und waskonnte natürlicher sein, als daß ich wieder kam und zwei soangenehme Personen so oft, als ich konnte, zu sehen suchte?"
„Ja," sagte Debora; „aber ich hieß Euch nicht Euch inuns verlieben, oder so Etwas, wie Heirath, entweder Alerienoder mir antragen."
„Nein, Euch Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, Debora,das thatet Ihr nicht," antwortete der Jüngling. „Allein,was thut das? So Etwas entsteht unerwartet. Ich bin ge-wiß, Ihr müßt solche Anträge fünfzig Mal gehört haben, daIhr sie am wenigsten erwartetet."
„Pfui, pfui, pfui, Junker," sprach die Wärterin; „Ihrmüßt wissen, ich habe mich immer so betragen, daß der Besteim Lande gern zwei Mal kam; und ich habe sehr wohl be-dacht, sowohl was er sagen wollte, als wie er es zu sagenim Begriff war, ehe er mit solchen Anträgen bei mir heraus-rückte."
„Allerdings, Debora," antwortete Julian; „aber nicht Je-der Mann hat Eure Ueberlegung. Zudem ist Alerie Bridge-