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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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161
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Euren Finger stecken; ich, Euer Pflegesohn, den Ihr soliebtet und so sorgfältig pflegtet!"

Leicht gelang cs ihm, mit scheinbar fröhlicher Galanterieeinen hübschen goldenen Ring an Debora's fetten Finger zustecken. Diese drehte den Ring rund herum, und wieder her-um, und flüsterte endlich: »Gut, Junker, cs hilft nichts, wennman einem solchen jungen Edelmann, wie Ihr seid, Etwasverläugnet denn junge Edcllcute sind immer so hartnäckig und so kann ich Euch eben so gut sagen, daß Alerie mitmir von Kirk-Truagh eben jetzt zurückkehrte, und zu gleicherZeit mit mir in das Haus kam."

Warum sagtet Ihr mir das nicht zuvor?" sagte Julianauffahrend;wo ist sie? wo ist sie?"

Ihr solltet mich eher fragen, warum ich es Euch jetztsage, junger Herr," cntgegnete Debora;denn, ich detheureEuch, cs ist gegen ihren ausdrücklichen Befehl; und ich würdees Euch nicht gesagt haben, wenn Ihr nicht so kläglich ausge-sehen hättet. Was aber den Wunsch anbetrifft, sie zu sehen,so muß ich Euch sagen : sie will nicht, und sie ist in ihremSchlafzimmer, mit einer guten eichenen Thüre verschlossenund verriegelt; das ist ihr Trost. Und sollte ich von meinerSeite das Vertrauen verletzen (das kleine trotzige Mädchennennt es selbst so), das ist ganz unmöglich."

Sprecht nicht so, Debora; geht nur, versucht es nur;sagt, sie soll mich anhörcn; sagt, ich hätte hundert Entschul-digungen, ihren Befehlen nicht zu gehorchen; sagt, ich zwei-felte nicht, alle Hindernisse auf dem Schloß Martindale zuüberwinden."

Nein, sag' ich Euch, es ist Alles umsonst," erwiederte sie.Als ich Eure Mütze und Angclruthe im Saale liegen sah,sagt' ich bloß: Hier ist er wieder, und da lief sie die Treppe

Peverll. 11