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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
158
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Ei, ei! wer ist das?" rief eine Frauengestalt, die ebenhcreintrat, als er so sprach.Ihr hier, Junker Peveril, trotzaller Warnungen, die Euch gegeben wurden Ihr hier, mit-ten im Hause der Leute, während sie ausgegangen sind, undim Gespräch mit Euch selbst, wie ich höre?"

Ja, Debora," sagte Julian,ich bin wieder hier, wieIhr seht, gegen alle Verbote und trotz aller Gefahr. Wo istAlerie?"

Wo Ihr sie nie sehen werdet, Junker, Ihr könnt Euchselbst davon überzeugen;" antwortete die Wärterin, und setztesich zu gleicher Zeit auf einen der großen Lederstühle, fächeltesich mit dem Schnupftuche, und beklagte sich über die Hitze,ganz im Ton einer vornehmen Dame.

In der That war Debora, während ihr Aeußeres eine be-deutende Verbesserung ihrer Umstände verrieth, und ihr An-sehen die weniger günstigen Wirkungen der zwanzig Jahre,die über ihrem Haupte hinweggegangen waren, erkennen ließ, an Charakter und an Sitten noch sehr dieselbe, die siegewesen war, als sie Ellesmere's Meinungen auf dem SchloßMartindale bestritt. Mit einem Wort, sie war eigensinnig,hartnäckig und gefallsüchtig, wie je, übrigens nicht übelwol-lend. Sie erschien gegenwärtig in der Tracht einer Frauvon höherem Stande. Aus dem einfachen Schnitt ihresKleides, und aus der Gleichheit seiner Farben erhellte, daßsie zu einer Secte gehörte, welche übertriebenen Putz ver-warf.

Julian mußte sich ihr langweiliges und seltsames Beneh-men gefallen lassen, und mit Geduld warten, bis sie sich her-ausgcputzt, ihr Kopfzeug vor- und rückwärts gezogen, an einkleines Riechfläschchen gerochen, die Augen, wie ein sterbenderVogel, geschloffen, und, wie eine Ente bei Gewittern, empor-