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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
147
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mer mehr, und Lady Peveril erblickte mehrere Reiter, derenGestalten sich undeutlich über den emporsteigenden Bodenhinter ihr erhoben. Sie ward ihnen auch sichtbar, und einigevon den vordersten ritten schneller auf. sie zu, und riefen, alssie näher kamen, ihr zu:Steht! Wer geht da? Der vor-derste aber, welcher heraufkam, rief aus:Der Himmel steh'uns bei, wenn es nicht meine gnädige Frau ist!" Und LadyPeveril erkannte in demselben Augenblick einen ihrer Dienst-boten. Ihr Mann ritt sogleich drauf heran, und sagte:Ha!wie geht's, meine Margrethe? Was machst du so weit vomHause, und noch so spät?"

Lady Peveril erwähnte ihren Besuch in der Bauerhütte,hielt aber nicht für nöthig, etwas davon zu sagen, daßsie Major Bridgenorth gesehen; vielleicht aus Furcht, dieserVorfall möchte ihrem Manne nicht angenehm sein.

Menschenliebe ist eine gute und schöne Sache," antwor-tete der Ritter,aber ich muß dir sagen, Frau, du thust un-recht, wie ein Quacksalber auf dem Lande umher zu wandern,um ein altes Weib, das einen Anfall von Kolik hat, zu be-suchen, besonders um diese Zeit der Nacht, und wann dasLand so unsicher ist."

Das hör' ich mit Bedauern," antwortete die Lady;dasist mir ganz etwas Neues."

Neues?" erwiederte ihr Mann.Ei, da ist ein neuesComplot unter den Puritanern ausgebrochen, schlimmer alsdas von Venner, und von gewaltigem Umfange. Und wersteckt tiefer drin, als unser alter Nachbar Bridgenorth? Ihmwird überall nachgcforscht, und wenn er gefunden wird,ich betheure dir, er wird wahrscheinlich alte Schulden büßenmüssen."