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tenne von Araunah dargebrachten Opfer thaten der Pest Ein-halt. Feuer und Schwert sind strenge Mittel, aber sie rei-nigen und läutern."
„Ach! Major Bridgenorth," rief Lady Pevcril aus, „könntIhr, so weise und gemäßigt in Eurer Jugend, in Euren hö-her» Jahren die Gedanken und Sprache Derer angenommenhaben, welche Ihr selbst sich und die Nation an den Rand desVerderbens habt bringen sehen?"
„Ich weiß nicht, was ich damals war, — Ihr wißt nicht,was ich jetzt bin," erwiederte er, und brach plötzlich ab; dennsie kamen eben in das offene Mondlicht, und es schien, alswenn er, da er sich nun unter den Augen der Lady sah, ge-neigt wäre, Ton und Sprache zu mildern.
Sowie sie fein Aeußeres deutlicher betrachten konnte, be-merkte sie, daß er mit einem kurzen Schwert, einem Dolch,und mit Pistolen in seinem Gurt bewaffnet war; eine sehrungewöhnliche Vorsicht bei einem Manne, der ehemals seltenund nur an feierlichen Tagen einen Degen trug.
Es schien auch eine mehr als gewöhnlich ernste Bestimmt-heit in seiner Miene zu liegen, welche freilich stets mehr ver-drießlich, als freundlich gewesen war; und ehe sie ihre Ge-danken unterdrücken konnte, brach sie in die Worte aus:„Herr Bridgenorth, Ihr habt Euch in der Thal verändert."
„Ihr seht nur den äußerlichen Menschen," erwiederte er,„die innerliche Veränderung ist noch tiefer. Aber nicht vonmir selbst wollte ich sprechen — ich habe schon gesagt, daß, sowie Ihr mein Kind von der Finsterniß des Grabes errettethabt, ich so gern das Eurige vor der auffallendern Finsternißbewahren wollte, welche, wie ich fürchte, den Pfad und dieWege seines Vaters eingehüllt hat."
„Ich brauche dieß von meinem Manne nicht zu hören,"