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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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Es lag nicht in dem Wesen der Lady, Klagen der Be-trübniß zu hören, ohne einen tröstenden Zuspruch zu versu-chen.Herr Bridgenorth," sagte sie,ich tadle keines Men-schen Glauben, weil ich meinen eigenen habe und befolge;und es freut mich, daß Ihr in dem Eurigen Trost für zeit-liche Bedrängnisse gesucht habt. Aber lehrt uns nicht jederchristliche Glaube gleichfalls, daß Leiden unser Herz erweichenoder mildern soll?"

Ja," sagte Bridgenorth ernsthaft,wie der Blitz, wel-cher jene Eiche zerschmetterte, ihren Stamm erweicht hat.Nein; das versengte Holz ist desto brauchbarer für den Hand-werker das verhärtete und vertrocknete Herz ist dasjenige,welches die Last dieser unseligen Zeiten am besten tragenkann. Gott und der Mensch wollen nicht länger die unge-zügelte Verdorbenheit des Ausschweifenden den Spott desUnheiligcn die Verachtung des göttlichen Gesetzes dieVerletzung der Menschenrechte erdulden. Die Zeiten ver-langen Richter und Rächer, und es wird kein Mangel andenselben sein."

Ich läugne nicht das Dasein vieles Bösen," sagte dieLady, die sich selbst zur Antwort zwang, und zugleich weiterzu gehen anfing,und vom Sagenhören, wiewohl, dem Him-mel sei es gedankt, nicht aus Erfahrung, bin ich von der wil-den Schwelgerei der Zeiten überzeugt. Aber laßt uns hof-fen, dem Uebel möge gesteuert werden ohne solche gewaltsameMittel, als Ihr andeutet. Gewiß wäre ein zweiter Bürger-krieg ob ich gleich nicht glaube, daß Eure Gedanken aufdiese furchtbare Entfernung hinausgehen auf'S Höchste eineWahl der Verzweiflung."

Scharf, aber sicher," erwiederte Bridgenorth:Das Blutdes Osterlamms vertrieb den Würgengel; die auf der Dresch-