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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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gnädige Frau," erwiederte Bridgenorth;aber morgen wer-det Ihr die Gründe hören, warum ich nicht wage, öffentlichin der Nachbarschaft meiner eigenen Besitzungen zu erscheinen,und warum cs unbesonnen wäre, die Kenntniß meines gegen-wärtigen Aufenthalts irgend Jemand zu vertrauen, der mitdem Schloß Martindale in Verbindung steht."

Herr Bridgenorth," sagte die Lady,Ihr wäret in frühe-ren Zeiten ein kluger und behutsamer Mann, ich hoffe,Ihr seid nicht durch eine unbesonnene Leidenschaft durcheinen raschen Entwurf verführt, ich hoffe"

Verzeiht, gnädige Frau, daß ich Euch unterbreche," sagteBridgenorth.Ich habe mich in der That verändert; ja, meinHerz selbst in mir hat sich verändert. In den Zeiten, welcheIhr zu berühren für gut fandet, war ich ein Mann von die-ser Welt, widmete ihr alle meine Gedanken, alle meine Hand-lungen, achtete wenig, was die Pflicht eines Christen sei, undwie weit sich seine Selbstverläugnung erstrecken müsse, selbstAlles hinzugeben, als wenn er nichts gäbe. Daher dacht' ichhauptsächlich an fleischliche Dinge an den Zuwachs von Feldzu Feld, von Vermögen zu Vermögen an das Gleichge-wicht zwischen Partei und Partei, an die Art, mir einenFreund hier zu versichern, ohne einen Freund dort zu verlie-ren. Aber der Himmel schlug mich für meine Abtrünnigkeit,um so mehr, weil ich den Namen der Religion als ein selbst-süchtiger und höchst verblendeter, seinen eigenen Willen ver-ehrender Mensch mißbrauchte. Aber ich danke Ihm, der micham Ende aus Aegypten gebracht hat."

Nach dem Geist der damaligen Zeit wurden solche Mei-nungen, wie Bridgenorth auödrückte, als herrschende Triebfe-dern menschlicher Handlungen offen bekannt, und Lady Pcverilwar daher mehr bekümmert, als befremdet, den Major eine