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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Schimmer eines Lichtes von einem der vielen Fenster an derVorderseite von Moultrasfie-Hall, welches in einiger Entfer-nung lag, konnte sie selbst schwermüthig machen. Sie dachtean das Schicksal der Familie der verstorbenen Frau Brid-genorth, mit welcher sie oft aus derselben Auffahrt gegangenwar, und welche (obgleich keine Frau von hohen Talentenoder Fähigkeiten) ihr stets die tiefste Ehrerbietung und dieeifrigste Dankbarkeit für die ihr bewiesene Aufmerksamkeit zuerkennen gab. Sic gedachte ihrer verblühten Hoffnungenihres frühzeitigen Todes der Verzweiflung ihres allen Um-gang fliehenden Gatten des ungewissen Schicksals ihresverwaisten Kindes, für welches sie, selbst in dieser Entfernungder Zeit, eine Regung mütterlicher Zärtlichkeit in sich fühlte.

Solche traurige Gegenstände hatte sie sich vergegenwärtigt,als, gerade da sie die Mitte der Auffahrt erreichte, das un-vollkommene, unterbrochene Mondlicht, welches auf den Haupt-weg des Waldes fiel, sie die Umrisse einer Menschengestalterblicken ließ. Sie hielt einen Augenblick still, ging aber dar-auf sogleich weiter; das Herz klopfte ihr vielleicht einmal,als eine Schuld des Aberglaubens jener Zeiten; aber sieunterdrückte alsbald den Gedanken an übernatürliche Erschei-nungen. Von bloßen Sterblichen hatte sie nichts zu fürchten.Ein Wilddieb war das Schlimmste, auf was sie wahrscheinlichstoßen konnte; und sicherlich würde er sich ihren Blicken zuentziehen gesucht haben. Sie setzte daher ihren Weg stand-haft fort und bemerkte zu ihrer Beruhigung, daß die Gestalt,wie sie erwartete, ihr Platz machte und unter die Bäumelinks an der Auffahrt schlüpfte. Als sie an die Stelle kam,an welcher die Gestalt vor Kurzem sichtbar war, und bei sichbedachte, daß dieselbe in ihrer Nähe sein könnte, ja müßte,konnte sie trotz ihrer Entschlossenheit doch nicht umhin, ihre