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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Moultrasfie-Hall für die beiderseitigen Bewohner gemein ge-macht wurden. Bei gegenwärtiger Gelegenheit jedoch beschloßdie Lad- sich derselben zu bedienen, um ihren Heimweg abzu-kürzen ; sie schlug ihn also ein. Allein als der Bauernknabe,ihr Begleiter, der ihr fröhlich pfeifend, mit einer Zaunsichel inder Hand, den Hut auf eine Seite gerückt, dis hieher gefolgtwar, sah, daß sie sich nach der Steige, die in den Dobby's-Gang führte, wendete, verrieth er große Furcht und kam end-lich an ihre Seite mit kläglicher Bitte: »Gehet ja nicht dort-hin, gehet ja nicht dorthin, gnädige Frau!"

Ladp Peveril sah, daß ihm die Zähne im Munde klapper-ten, und daß sein ganzes Wesen von großer Furcht erschüttertwar; da besann sie sich auf die Sage, daß der erste Edel-mann von Moultrassie, der erwähnte Brauer von Chesterfield,der das Gut gekauft hatte, und dann, bei Mangel an Be-schäftigung , an Melancholie und nicht ohne Verdacht desSelbstmords, gestorben war, auf diesem verlassenen Fahrwegemit einem großen Bullenbeißer ohne Kopf umgehe, welcherfrüher ein besonderer Liebling deö Brauers gewesen. In demZustande, worein die abergläubische Furcht den Knaben versetzthatte, von seiner Begleitung einen Schutz zu erwarten, würdein der That ein hoffnungsloses Vertrauen gewesen sein; undLady Peveril, welche gar keine Gefahr befürchtete, hielt esfür große Grausamkeit, wenn fie den feigen Burschen auf ei-nen Weg mitgenommen hätte, der in ihm solches Entsetzenerregte. Sie gab ihm daher ein Silberstück und entließ ihn.Lächelnd über die ihr so drollig dünkende Furcht, bestieg fiedie Steige, und wurde bald dem Hellen Mondlicht durch diezahlreichen und verflochtenen Zweige riesiger Ulmen entzogen,welche die alte Auffahrt ganz überwölbten. Dieser Anblickwar wohl geeignet, feierliche Gedanken zu erregen; und der