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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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auf das Schloß kam, glaubte sie einen boshaften und un-freundlichen Ausdruck in seinen Geberden und Benehmen zulesen. Doch war sein wirkliches Verhalten nicht bloß ehrlich,sondern edel; denn in Hinsicht der Bezahlung wurde Nach-sicht gegeben, wenn die Umstände den Schuldner sie zu for-dern nvthigten. Es schien der Lady, daß der Agent in solchenFällen unter strengen Befehlen seines abwesenden Herrn handle,über dessen Wohlergehen sie sich einer gewissen Unruhe nichtentschlagen konnte.

Kurz nachdem die Friedensunterhandlung durch den Zwei-kampf, welchen Peveril mit Bridgenorth zu eröffnen versuchte,fehlgeschlagcn batte, überließ der Letztere seinen Sitz zuMoultrassie-Hall der Sorge seines alten Hausverwalters undreiste ab, Niemand wußte wohin, in Solsgrace's Gesellschaft,nebst seiner Tochter Alerie und der Deborah Debbitch, die alsWärterin angenommen worden war-

Eine Zeitlang ging das Gerücht, Major Bridgenorth habesich bloß auf einen entlegenen Theil des Landes für eine Weilezurückgezogen, um sein muthmaßliches Vorhaben, seine Ver-heirathung mit Deborah auszuführen, und die Neuigkeit ver-alten, und das Lachen der Nachbarschaft vorübergehen zu lassen,ehe er sie als Frau von Moultrassie-Hall zurückbrächte. DießGerücht verlor sich; und cs wurde dann behauptet, er sei infremde Länder gegangen, um sich der Fortdauer der Gesund-heit seiner zarten und schwächlichen kleinen Alerie zu ver-sichern. Als man aber an des Majors Scheu vor dem Pabst-thum, und Solsgrace's noch stärkere Abneigung zurückdachte,glaubte man allgemein, sie wären nach Neu-England gegan-gen, dem damaligen Zufluchtsort so Vieler, welche der zuvertraute Verkehr mit den Angelegenheiten der letztem Zeit,oder das Verlangen unumschränkte Freiheit des Gewissens zu