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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Mein Herr Bridgcnorth!

ES ist uns durch Euren Brief an unser geliebtes Weib,Frau Margarethe Peveril, zu verstehen gegeben worden, daßIhr gewissen neueren Vorfällen zwischen Euch und mir eineharte Auslegung gebet, als wenn Eure Ehre durch das, wasdamals vorging, hätte gewissermaßen beleidigt werden sollen.Und ob Ihr es gleich nicht schicklich gefunden habt, Euch ge-radezu an mich um solcher Genugthuung halber zu wenden,als ein Mann von Stande dem andern schuldig ist, so bin ichdoch völlig überzeugt, daß dieß nur aus Bescheidenheit her-kömmt, in Hinsicht des Unterschiedes unsres Standes, undnicht aus einem Mangel an demjenigen Mut-, welchen Ihrvormals bewiesen habt. Daher bin ich entschlossen, Euchdurch meinen Freund Ritter Jasper Cranbourne eine Zu-sammenkunft anzubieten, um dasjenige zu thun, was Ihrohne Zweifel vollkommen gewünscht habt. Ritter Jasper wirdEuch die Länge der Waffen, und Ort und Zeit für unsre Zu-sammenkunft bestimmen; welches alles entweder früh oderspät zu Fuß oder zu Pferd mit Rappier oder Schwert ich Euch selbst überlasse, nebst allen andern Vorrechteneiner herausgeforderten Person; bloß mit dem Wunsch, daß,wenn Ihr es nicht ablehnet, Euch nach der Größe meinerWaffen zu richten, Ihr mir die Länge und Breite der Euri-gen überschickt. Ohne zu zweifeln, daß der Ausgang dieserZusammenkunft, auf eine oder die andre Art, aller Unfreund-lichkeit zwischen zwei nahen Nachbarn nothwendig ein Endemachen müsse,

verbleib' ich

Euer ergebener Diener,Gottfried Peveril vom Gipfel.