„Ich bitte, dem Ritter Peveril meinen Gruß zu vermel-den," sagte Bridgenorth; „so wie er die Sache anfieht, magseine Meinung gütig gegen mich sein. Sagt ihm aber, daßunser Streit in seinem eigenen absichtlichen Angriff auf michseinen Ursprung hat, und daß ich, ob ich gleich in christlicherLiebe mit allen Menschen zu leben wünsche, doch nicht so anseiner Freundschaft hange, um die Gesetze Gottes zu verletzen,und Gefahr zu laufen, Mord zu erleiden oder zu begehen,damit ich diese Freundschaft gewinne. Und was Euch betrifft,Herr Ritter, so dünkt mich, Eure vorgerückten Jahre underlittenen Unfälle könnten Euch überzeugt haben, wie thörichtes ist, solche Botschaften zu übernehmen."
„Ich werde Euren Auftrag ausrichten, Herr Bridgenorth,"sagte der Ritter; „und werde alsdann Euren Namen alseinen Schall, dessen Aussprechen oder selbst.Wiedererinnerneinem Mann von Ehre nicht anständig ist, zu vergessen suchen.Unterdessen beliebet Ihr, für Eure unhöfliche Bemerkung, zurErwiederung die meinige anzunehmen; nämlich, daß, so wieEure Religion Euch bindert, einem Edelmanne Genugthuungzu geben, sie Euch auch vorsichtig machen sollte, seine Em-pfindlichkeit aufzuregen."
Mit diesen Worten, und mit einem Blick stolzer Verach-tung erst auf den Major und dann auf den Geistlichen, setzteer seinen Hut auf, steckte das Rappier wieder in den Gurt,und verließ das Zimmer. In wenig Minuten nachher ver-hallte der Hufschlag seines Rosses in der Ferne.
Bridgenorth hatte die Hand seit seinem Abzüge immerüber die Stirne gehalten, und eine Thräne des Unwillensund der Scham perlte auf seinen Wangen, da er sich erhob,als der Schall nicht mehr gehört wurde. „Er bringt dieseAntwort nach dem Schloß Martindale," sagte er. „DiesePeveril. g