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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
126
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Hände eines jedweden kühnen Tyrannen, der sich derselben be-mächtigen wollte, überliefern würde; so war ich doch und binnoch geneigt, den Gebrauch der fleischlichen Waffen auf denFall der notwendigen Selbstvertheidigung zu beschränken, essei in Hinsicht unsrer eignen Person, oder des Schutzes unse-res Landes gegen Ueberfall, oder unsrer Rechte des Eigen-tums, und der Freiheit unsrer Gesetze und unsers Gewissensgegen anmaßende Gewalt. Und da ich mich nie abgeneigtbewiesen habe, mein Schwert in einer der letztem Angelegen-heiten zu ziehen, so werdet Ihr mich entschuldigen, daß ich esjetzt in der Scheide ruhen lasse, da, nachdem ich eine schwereBeleidigung erlitten, der Mann, welcher sie zufügte, mich zumKampf aufruft, entweder aus übertriebener Ehrliebe, oder,was noch wahrscheinlicher ist, aus bloßer Prahlerei."

Ich habe Euch geduldig angehört," sagte der Ritter;undnun, Herr Bridgenorth, nehmet cs nicht ungütig, wenn ichEuch ersuche, Euch besser über diese Sache zu bedenken. Ichbetheure vor dem Himmel, daß Eure Ehre verletzt ist, unddaß Ritter Peveril, indem er sich herabläßt, Euch diese Zu-sammenkunft, und dadurch Gelegenheit zur Heilung EurerWunde zu gewähren, dazu durch ein zartes Gefühl EurerLage und durch einen ernstlichen Wunsch, Eure Schande zutilgen, bewogen worden ist. Es bedarf nur, daß Ihr EureKlinge mit seinem glorreichen Schwert meßt, und Ihr werdetals ein edler und geehrter Mann entweder leben oder ster-ben. Ueberdieß kann des Ritters ungemeine Fechterkunst ihneben so fähig, als seine Gutmüthigkeit ihn wird geneigt ma-chen, Euch mit einer Wunde im Fleisch zu entwaffnen, dieEurer Person wenig Schaden, und Eurem guten Ruf großenVortheil bringt."

Das Milleiden des Gottlosen ist grausam," sagte Sols-