Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
109
Einzelbild herunterladen
 

109

erbictung zu beweisen, eine Schlinge für mich geworden ist.Aber ich hoffe, cs wird ein Sühnopfer sein, daß ich nun imBegriff bin, mich von dem Orte meiner Geburt, und demHause meiner Väter sowohl, als von dem Platze, welcher dieAsche der Pfänder meiner Zärtlichkeit enthält, zu entfernen.Ich habe auch zu bedenken, daß in diesem Lande meine Ehre(nach weltlicher Schätzung) durch Euren Gemahl erniedrigtund mein nützlicher Wirkungskreis eingeschränkt worden ist,und zwar ohne Aussicht auf einen Ersatz aus seiner Hand,wobei sich, so zu sagen, die Hand eines Verwandten gegenmeinen Ruf und gegen mein Leben erhob. Diese Dinge sindbitter für den Geschmack des alten Adam, weßhalb, um fer-nere Gefechte und vielleicht Blutvergießen zu verhüten, esbesser ist, daß ich dieses Land auf einige Zeit verlasse- DieAngelegenheiten, die zwischen Ritter Gottfried und mir inOrdnung zu bringen sind, werde ich dem Hrn. Joachim Win-the-Fight, Sachwalter in Chester, übergeben, der sie mit sol-cher Rücksicht auf Ritter Gottfricd's Bequemlichkeit besorgenwird, als Gerechtigkeit und gehörige Vollziehung des Gesetzeserlauben werden; denn, wie ich hoffe, werde ich die Gnadehaben, der Versuchung zu widerstehen, die Waffen des fleisch-lichen Kriegswesens zu Werkzeugen meiner Rache zu machen,so wie ich verschmähe, sie durch die Mittel des Mammons zubewirken. Mit dem Wunsche, gnädige Frau, daß Euch derHerr jeden Segen verleihe, und insbesondere den, welcherüber allen andern geht, nämlich die wahre Erkenntniß seinesWeges, verbleibe ich zu Befehl

Geschrieben zu Euer

Moultrassie-Hall, am ergebener Diener,

io. Juli i6so. Ralph Bridgenorth.

Sobald Ladp Peveril diese lange, sonderbare Epistel gele-