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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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sen hatte, in welcher ihr Nachbar ihr mehr Geist der reli-giösen Schwärmerei, alö sie ihm zugetraut, gezeigt zu habenschien, blickte sie auf, und sah ElleSmere an, in deren MieneKränkung und ein erzwungener Ausdruck der Verachtung miteinander kämpften, und welche die wörtliche Erklärung dessen,was sie in dem Gesicht ihrer Gebieterin zu lesen glaubte, nichtlänger erwarten konnte, sondern auf die Bestätigung ihresArgwohns in folgenden Worten hindeutete:

Nicht wahr, gnädige Frau, der schwärmerische Thor ge-denkt das Mädchen zu heirathen? Man sagt, er ziehe fort.Wahrhaftig, es ist auch Zeit; denn außer daß die ganzeNachbarschaft über ihn lachen und spotten würde, sollte mich'sauch nicht wundern, wenn ihm Launce Outram, der Förster,ein Horn zu tragen gäbe; denn das gehört einmal zu seinemFache."

Du hast eben für jetzt nicht große Ursache, dich zu är-gern, Ellesmere," erwiederte Lady Peveril.Mein Briefsagt nichts von Heirath, sondern es scheint nur, daß HerrBridgenorth, da er dieses Land verlassen will, Deborah zurPflege seines Kindes angenommen hat, und um des Kindeswillen bin ich wahrhaftig herzlich froh darüber."

Und ich bin froh um meinetwillen," sagte Ellesmere,undfreilich um des ganzen Hauses willen. Und Ihr glaubtnicht, daß sie ihn heirathen wird? Meiner Treu', ich kannnicht einsehen, wie er so ein Pinsel sein sollte; aber vielleichthat sie etwas Schlimmeres vor: denn sie spricht hier vomGelangen zu hoher Beförderung, und das geschieht seltenheutzutage durch ehrlichen Dienst. Denn sie schreibt mir we-gen Ueberschickung von solchen Sachen, als wenn ich Aufsehe-rin von Eurer Garderobe wäre; ja, und empfiehlt den jun-gen Mr, Julian meiner Sorgfalt und Erfahrung; meiner