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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Ellesmcre abgegeben, ohne Antwort abzuwarten, wiederfortritt.

Lady Peveril brach den Brief hastig auf, und fand ihnfolgenden Inhalts:

Gnädige Frau!

Ich schreibe Euch, mehr, mich selbst bei Euch zu entschul-digen, als Euch oder Andere anzuklagen, inwiefern ich weiß,daß cs unserer gebrechlichen Natur besser ansteht, unsere ei-genen Unvollkommenheiten zu bekennen, als uns über die derAndern zu beschweren. Auch bin ich nicht gesonnen, von ver-gangenen Zeiten zu sprechen, besonders in Hinsicht Eurer,indem ich wohl weiß, daß, wenn ich Euch in jener Periodegedient habe, als unser Israel triumphirend genannt weidenkonnte, Ihr mir mehr als vergolten habet, da Ihr mir einKind in meine Arme zurückgabt, gleichsam gerettet aus demSchattenthale des Todes. Und daher, so wie ich Euer Gna-den die ungütige und gewaltsame Maaßregel von Herzen ver-zeihe, welche Ihr gegen mich bei unserm letzten Beisammen-sein ergriffen, bitte ich Euch auf gleiche Weise, mir zu ver-geben, daß ich das Mädchen, Namens Deborah Debbitch, ausEurem Dienste gelockt, deren Pflege, so wie sie unter EuerGnaden Anleitung unterrichtet worden, für die Gesundheitmeines theuersten Kindes wohl unentbehrlich ist. Ich hattedie Absicht, gnädige Frau, daß, mit Eurer gnädigen Erlaub-niß, Alerie auf dem Schloß Martindale, unter Eurer gütigenPflege bleiben sollte, bis sie so weit wäre, zwischen Gut undBöse so zu unterscheiden, daß es Gewiffensangelegenheitwürde, ihr den Weg, den sie zu gehen hätte, bekannt zu ma-chen. Denn es ist Euer Gnaden nicht unbekannt, und aufkeine Weise spreche ich es zum Vorwurf aus, sondern viel-mehr mit Betrübniß, daß eine so vortrefflich begabte Frau,