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den. Sie tröstete sich jedoch mit der Erwägung, daß sie nocheinen starken Haltpunkt an Bridgenorth durch seine väterlicheZärtlichkeit besäße, und an der festen Meinung, die er bishergezeigt, daß seine Tochter nur unter ihrer Pflege gedeihenkönnte. Aber alle Hoffnungen auf Aussöhnung, welche LadyPeveril auf diesen Umstand gegründet haben mochte, wur-den durch einen Vorfall vereitelt, der am nächsten Morgenstattfand.
Die schon erwähnte Gouvernante Deborah ging, wie ge-wöhnlich, mit den Kindern aus, ihren Morgenspaziergang imPark in Begleitung Rahels, eines als Gehülfin dienendenMädchens, vorzunehmen. Aber sie kehrte nicht, wie gewöhn-lich, zurück. Es war um die Stunde des Frühstücks, alsElleSmere mit vieler Förmlichkeit meldete, daß Deborah esnicht für gut gefunden, aus dem Park zurückzukommen, ob-gleich die Stunde des Frühstücks so nahe wäre.
„Nun so wird sie bald kommen," sagte Lady Peveril mitGleichgültigkeit.
Ellesmere antwortete mit einem kurzen, zweifelnden Hu-sten, und sagte dann: Rahel sei mit dem kleinen Julian nachHause geschickt worden, und der Gouvernante Deborah habebeliebt zu sagen, sie werde mit der kleinen Miß Bridgenorthbis an das Moultrassie-Holz gehen, welches ein Punkt war,wo des Majors Eigenthum, wie die Sachen jetzt standen, anPeveril's Besitzungen gränzte.
„Hat denn die Deborah den Verstand verloren," rief dieLady Peveril etwas unwillig aus, „daß sie meinen Befeh-len nicht gehorcht, und nicht zur rechten Zeit nach Hausekommt?"
„Sie möchte wohl den Verstand verlieren," sagte Elles-merc ge-eimnißvoll; „oder sie möchte zu verschlagen werden,