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Achtes Kapitel.
Lady Peveril blieb mehrere Stunden nach der Abreiseihres Mannes und der Gräfin vom Schlosse Martindale inkeiner geringen Unruhe, besonders als fie erfuhr, daß MajorBridgenorth, über dessen Schritte fie geheime Erkundigungeinzog, mit einer Partie zu Pferde gestiegen war, und west-wärts die gleiche Richtung, wie ihr Mann, genommen hatte.
Endlich wurden ihre Besorgnisse wegen ihres Gatten undder Gräfin durch Whitaker's Ankunft gehoben, welcher dessenGrüße mitbrachte, und von dem Kampf zwischen ihm undBridgenorth Nachricht gab.
Lady Peveril schauderte bei dem Gedanken, wie nahe fieder Erneuerung der bürgerlichen Feindseligkeiten gewesen wa-ren, und während sie dem Himmel für ihres Mannes Erhal-tung Dank brachte, konnte fie sich doch nicht des Bedauernsund der Bcsorgniß wegen der Folgen seines Kampfs mit Ma-jor Bridgenorth erwehren. Sie hatte nun einen alten Freundverloren, der sich als solcher unter Umständen der Wider-wärtigkeit erwiesen hatte, welche Freundschaft auf die schwersteProbe stellen, und sie konnte cs sich selbst nicht verbergen,daß Bridgenorth, so gereizt, ein beunruhigender, wo nichtgefährlicher Feind werden könne. — Seiner Rechte als Gläu-biger hatte er sich bisher mit Nachsicht bedient, und wenn erStrenge anwenden sollte, so sah Lady Peveril, welche durchihre Aufmerksamkeit auf das Hauswesen mit ihres MannesAngelegenheiten weit besser, als er selbst, bekannt gewordenwar, daß daraus bedeutende Nachtheile für sie entstehen wür-
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