növer beabsichtigt wurde, und der Major den geraden Heim-weg einschlug. Als dieß gewiß war, entließ Ritter Peverildie meisten seines Gefolges, behielt nur seine eigenen Dienerbei sich, und ritt schleunig weiter, die Gräfin einzuholen.
Es ist nur ferner zu sagen nöthig, daß er sein Vorhaben,die Gräfin nach Vale-Ro-al zu escortiren, ohne weiter einHinderniß auf dem Wege zu treffen, auSführte. Der Herrdes Hauses übernahm bereitwillig die Begleitung der hoch-herzigen Frau nach Liverpool, und machte cs sich zur Ange-legenheit, sie sicher nach den Erbgütern ihres Sohnes einge-schifft zu sehen, wo sie sicher war, bis die Anklage gegen siewegen des Bruchs der königlichen Amnestie durch Christian'sHinrichtung ausgctragen werden konnte.
Lange Zeit wollte dieß nicht gelingen- Clarendon, damalsan der Spitze von Carls Staatsverwaltung, betrachtete ihrerasche Handlung, als darauf berechnet, die wiederhergestellteRuhe Englands zu stören, indem sie die Zweifel und die Ei-fersucht derjenigen erregte, welche die Folgen der in unfernZeiten sogenannten Reaction zu fürchten hatten. Zu gleicherZeit sprachen die hohen Dienste dieser ausgezeichneten Familie— die Verdienste der Gräfin selbst — das Andenken ihrestapfern Gemahls — und die eigenen besondern Umstände derJurisdiction, welche den Fall von allen gemeinen Regeln aus-nahmen — stark zu ihrem Vorthcil, und der Tod Christian'swurde am Ende bloß durch Auflegung einer schweren Geld-buße bestraft, welche mit großer Schwierigkeit aus den zer-streuten Besitzungen des jungen Grafen von Derby erhobenwurde.