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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
93
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N3

von erprobter Treue, und einem Dienstmädchen begleitet, denRitter Peveril und drei Glieder guter, geübter Reiter zumschützenden Geleite hatte. Im Nachtrabe kamen Whitakerund Launce Outram, als besonders bewährte Männer, welchendie Deckung des Rückzuges anvertraut war.

Aber so weise Peveril und sein Gefolge in der Kriegszuchtsein mochten, so waren sie doch in der bürgerlichen Politiketwas zurück. Der Ritter hatte Whitakern, obgleich ohnescheinbare Nothwcndigkeit, die Absicht ihres jetzigen Zugesmitgethcilt; und Whitaker war mittheilend gegen seinen Ka-meraden Launce, den Förster. »Es ist sonderbar genug," sagtedieser zu Whitaker, als er von dem Falle unterrichtet war,und ich wünschte, Ihr, als ein kluger Mann, erklärtet mir'S warum, wenn wir für den König gebetet, und für den Kö-nig gefochten haben, und für den König in den Tod gegangensind seit zwanzig Jahren das Erste, was wir nunmehr zuthun finden, sein muß, im Harnisch zu reiten, um seinem Ver-haftsbefehl uns zu widersetzen?"

Ei, du einfältiger Mensch," rief Whitaker,ist das Alles,was du von dem wahren Grunde des Handels weißt. Nun,so höre, wir fechten für des Königs Person wider seinen Ver-hastbefehl schon vom Anfang an; denn ich erinnere mich, dieProclamationen der Schurken u. s. f. ergingen alle im Na-men des Königs und des Parlaments."

Ei, war es wirklich eben so?" erwiederte Launce.Nein,wenn sie das alte Spiel so bald wieder anfangen, und Ver-haftbefehlc in des Königs Namen gegen seine treuen Unter-thanen ergeben lassen, Glück dann unserm tapfern Ritter, sag'ich, der bereit steht, sie in den Staub zu werfen. Und wennBridgenorth hinter uns drein ist, soll es mir keinen Kummermachen, auf ihn los zu schlagen."