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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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da in das Pförtchen des Schlosses durch einen andern verbor-genen Gang gefunden hatte, der, wie in alten Gebäuden nichtungewöhnlich, in der dicken Mauer angebracht war. DaßBridgenorth diese Einrichtung entdeckt und benutzt hatte, waroffenbar, weil die geheimen Thüren, die mit dem Pförtchenund dem Schicbfelde im goldenen Zimmer in Verbindungstanden, beide offen geblieben waren.

Ritter Peveril kam mit verlegenem Blick zu den Frauenzurück. Während er Bridgenorth in seinem Bereich vermu-thete, fürchtete er nichts von ihm: denn er fühlte sich ihman persönlicher Stärke und in der Art Muth überlegen, welcheeinen Mann sich unbedenklich in eine Gefahr zu stürzen an-treibt. Wenn Bridgenorth aber in der Ferne war, so warPeveril seit vielen Jahren gewohnt, dessen Macht und Ein-fluß als etwas Furchtbares zu betrachten, und ungeachtet derneuerlichen politischen Veränderungen, kamen seine Gedankenso natürlich auf seinen Nachbar als einen mächtigen Freundoder einen gefährlichen Feind zurück, daß er für die Gräfinmehr in Sorgen war, als er sich sogar selbst gestehen wollte.Die Gräfin bemerkte seinen niedergeschlagenen unruhigen Blickund fragte, ob etwa ihr Hiersein ihn in eine Unruhe oder Ge-fahr bringen könnte.

Die Unruhe sollte willkommen sein." antwortete er,undnoch willkommener die Gefahr, die aus solcher Ursache käme.Mein Plan war, Euer Gnaden sollten Martindale mit einemAufenthalt von einigen Tagen beehren, welcher hätte geheimgehalten werden können, bis die Nachforschung nach Euchvorüber wäre. Hätte ich diesen Bridgenorth getroffen, ohneZweifel hätte ich ihn genöthigt, vernünftig zu handeln; abernun ist er frei, und wird sich außer meinem Bereich halten."

Hier hielt der Ritter inne und schien sehr beunruhigt.