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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
88
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big;ich wartete nur auf eine schickliche Gelegenheit, meinemManne zu erzählen, was sich zugetragen. Du mußt wissen,lieber Mann, Herr Bridgenorth war unglücklicherweise hier,als die Gräfin Derby und ich zusammen kamen, und er hieltes für seine Pflicht, davon zu sprechen"

Wovon zu sprechen?" fiel Peveril ihr in's Wort, indemsich seine Stirne runzelte.Du warst immer etwas zu gut-müthig, liebes Weib, gegen solche anmaßende Leute."

Ich meine nur," fuhr sie fort,daß er, weil die Person,welche die Geschichte der Gräfin betraf, der Bruder seinerverstorbenen Frau war, zu drohen anfing doch ich kannnicht glauben, daß es sein Ernst war."

Zu drohen? der Gräfin von Derby und Man in mei-nem Hause zu drohen! der Wittwe meines Freundesder edlen Charlotte von Lathamhouse! beim Himmel! derspitzohrige Wicht soll dafür büßen. Warum warfen ihn dennmeine Leute nicht zum Fenster hinaus?"

Ach! Gottfried, du vergißt, wie viel wir ihm schuldig sind,"sagte Lady Peveril.

Schuldig!" rief der Ritter noch unwilliger; denn erglaubte, seine Frau rede von Geldverbindlichkciten.Wennich ihm etwas Geld schuldig bin, hat er nicht Sicherheit da-für? und muß er überdieß das Recht haben, auf dem SchlosseMartindale zu herrschen und die Obrigkeit zu spielen?Wo ist er? Was habt ihr mit ihm gemacht? Ich will, ichmuß ihn sprechen."

Seid ruhig, edler Ritter," sagte die Gräfin, welche nundie Ursache von der Besorgniß ihrer Base erkannte;undseid versichert, ich bedurfte Eurer nicht, mich gegen diesenLandstreicher zu vertheidigen- Ich betheure Euch, meine Basehat mir vollkommen Recht verschafft, und ich bin so erfreut,