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than, so hätte ich kaum ein Dach zu finden gewußt, Marga-rethe Schutz zu gewähren."
Die Gräfin hob, während er sprach, das Kind sanft vonihrem Schooße und stellte cs auf den Fußteppich, wiewohl diekleine Alerie Abneigung verrieth, den Platz zu verändern,welchen die Gräfin gewiß einem Kinde von adeliger Abkunftund Verwandtschaft noch länger gegönnt haben würde.
»Ich mache Euch keine Vorwürfe," sprach fie; »Niemandweiß, wohin Versuchung bringen kann. Doch hatte ichgeglaubt, Peveril von dem Gipfel würde eher in der tiefstenHöhle gewohnt haben, als einem Königsmörder verbindlichwerden mögen."
„Nein, edle Gräfin," antwortete der Ritter, „mein Nach-bar ist schlecht genug, aber nicht so schlecht, als Ihr ihn ma-chen möchtet; er ist nur ein Presbyterianer — das muß ichgestehen — aber kein Independent."
„Eine verschiedene Art desselben Ungeheuers," sagte dieGräfin, „ein Mensch, der Halloh rief, während die andernjagten, und das Schlachtopfer band, welches die Independentenerwürgten. Unter solchen Seelen zieh' ich die Independentenvor. Sie find wenigstens kühne, dreiste, unbarmherzige Bu-ben, haben mehr vom Tiger an sich und weniger vom Kro-kodil- Ich zweifle nicht, es war der werthe Herr, welcher sichdiesen Morgen herausnahm —"
Hier brach fie schnell ab, denn fie bemerkte die Verlegen-heit und Angst der Lady Peveril.
„Ich bin," fuhr fie fort, „das unglücklichste Geschöpf. Da-ab' ich Etwas gesagt, ich weiß nicht was, das Euch betrübt,Margarethe. — Geheimniß ist eine böse Sache, und zwischenuns sollt' eS keines geben."
„Hier gibt es keius," sagte Lady Peveril etwas ungedul-