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viel zu lehren, und so würde er ein bloßer Jagd- und Falken-ritter in Derbv geworden sein. Aber in Eurem gräflichenHause und mit dem edlen jungen Grafen wird er Alles ha-ben, und mehr als Alles, die Erziehung, welche ich nur wün-schen kann."
„Es soll kein Unterschied zwischen ihnen sein, Vetter,"sagte die Gräfin. „Margarethe Stanley's Sohn soll eben sosehr mir am Herzen liegen, als mein eigner, da Ihr so gütigseid, ihn meiner Aufficht anvertrauen zu wollen. — Ihr sehtblaß aus, Margarethe," fuhr sie fort; „und Thränen stehenEuch im Auge. Seid nicht thöricht, meine Liebe; was ich mirausgebeten habe, ist besser, als was Ihr für Euren jungenSohn wünschen könnt; denn das Haus meines Vaters, desHerzogs von Tremouillc, war die berühmteste Schule derRitterschaft in Frankreich; auch bin ich nicht ausgeartet, Ihrkönnet Eurem Julian solche Vortheile nicht versprechen, wennIhr ihn nur im väterlichen Hause aufwachsen lasset."
„Ich erkenne die hohe Gunst, gnädige Gräfin, die Ihr unserweist," sagte Lady Peveril, „und muß mir gefallen lassen,was Euer Gnaden uns vorzuschlagen die Ehre erzeigen, undwas mein Mann gut heißt; aber Julian ist das einzige Kind,und —"
„Der einzige Sohn," fiel die Gräfin ihr in's Wort, „abersicher nicht das einzige Kind. Ihr zollt unfern Herren, denMännern, zu viel Ehrerbietung, wenn Ihr Julian alle EureLiebe schenkt, und das liebliche Mädchen hier leer ausgehenlaßt."
Bei diesen Worten setzte sie den kleinen Julian niederund nahm Alexie liebkosend auf den Schoos. Ungeachtet desmännlichen Charakters der Gräfin lag etwas so Süßes imTon ihrer Stimme und im Spiel ihrer Mienen, daß das Kind