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das Zimmer durchschritten hatte, aber nun stehen blieb, miteiner Gederde, die verrieth, daß er zu einem Entschlüsse ge-kommen war, „Euch selbst habe ich nichts zu sagen, was nichtmit Ehrerbietung sich vertrüge; aber zu dieser Frau muß ichals eine obrigkeitliche Person sprechen. Sie hat einen Mordin meiner Gegenwart bekannt — noch dazu den Mord vonmeinem Schwager. Als ein Mann, und als eine obrigkeit-liche Person, kann ich sie nicht von hier fort lassen, außerunter solcher Bewachung, die ihre weitere Flucht hindernkann. Sie hat bereits gestanden, daß sie auf der Flucht istund einen Zufluchtsort sucht, bis sie im Stande ist, in fremdeLande zu entweichen. — Charlotte, Gräfin von Derb-, ich be-lege dich mit Arrest wegen des Verbrechens, dessen du dichso eben gerühmt hast."
„Ich werde Eurem Verhaftsbefehl nicht gehorchen," cntgcg-nete die Gräfin gefaßt; „ich wurde geboren, solche Befehlezu geben, aber nicht zu empfangen. Was haben Eure eng-lischen Gesetze mit den Handlungen meiner Justiz und Ver-waltung innerhalb des erblichen Königreichs meines Sohneszu schaffen? Bin ich nicht Königin von Man sowohl, alsGräfin von Derbp? Freilich eine lehensherrliche Fürstin, aberdoch so lange unabhängig, als meine Pflichten der Hörigkeitgebührend erfüllt werden. Was für ein Recht könnet Ihr übermich behaupten?"
„Dasjenige, welches durch das Gesetz der heiligen Schriftgegeben ist," antwortete Bridgcnorth; „wer Menschenblut ver-gießt, dessen Blut soll wieder vergossen werden. Glaubt nicht,daß die barbarischen Vorrechte der alten Lehensgebräuche Euchetwas helfen werden, Euch vor der Strafe zu schützen, dieauf dem an einem Engländer unter solchen Vorwänden verüb-