rr die einzige Vormauer zwischen dir und dem Grimm desUnterhauses im englischen Parlament, und ohne seine Vor-stellungen hättest du die Strafe deiner Widerspenstigkeit er-litten, gleich dem verruchten Weibe Ahab's."
„Herr Bridgenorth," sagte Lady Peveril, „ich will EuchEure Heftigkeit beim Anhören dieser unangenehmen Nachrichtzu gute -alten; aber hier ist es weder nützlich, noch schicklich,die Sache weiter zu verfolgen. Wenn Ihr in Eurem Schmerzandere Gründe der Mäßigung vergeßt, so bitte ich Euch, we-nigstens zu bedenken, daß die Gräfin mein Gast und meineVerwandte, und unter einem solchen Schutz ist, als ich ihrgewähren kann. Ich ersuche Euch höflich, Euch zu entfernen,was nothwendig unter diesen mißlichen Umständen das Besteund Schicklichste ist."
„Nein, laßt ihn bleiben," sagte die Gräfin, indem fie ihnmit ruhiger Fassung, und nicht ohne Triumph, anblickte; „ichmöchte es nicht anders haben; ich möchte nicht, daß meineRache blos auf die Befriedigung, die Christians Tod gewährthat, beschränkt bleiben möchte. Die rohen und lauten Be-schwerden dieses Mannes beweisen allein, daß die Vergel-tung, die ich verfügte, weiter empfunden worden ist, als vondem Elenden, den fie traf. Ich wünschte auch zu erfahren,daß sie eben so viele aufrührerische Herzen verwundet hätte,als rechtliche, treue Seelen durch den Tod meines fürstlichenDerby betrübt worden sind!"
„Wenn es Euch gefällt, gnädige Gräfin," sagte Lady Pe-veril, „so wollen wir, da Hr. Bridgenorth nicht die Artigkeithat, uns auf meine Bitte zu verlassen, uns in mein Zimmerbegeben. Lebt wohl, Hr. Bridgenorth, wir wollen einandernachher unter bessern Umständen Wiedersehen."
„Verzeiht, gnädige Frau," sagte der Major, der schnell