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ten Morde steht, welche mit einer allgemeinen Amnestie un-verträglich sind."
„Herr Bridgenorth," sagte Lady Peveril, „wenn Ihr nichtin Güte von Eurem gegenwärtigen Vorhaben abstehen wollt,so sage ich Euch, daß ich innerhalb der Schloßmauern meinesMannes irgend eine Gewalt gegen diese verehrte Dame wedererlauben darf noch will."
„Ihr werdet Euch unfähig finden, mich in Vollziehungmeiner Pflicht zu hindern, gnädige Frau," antwortete Brid-gcnorth, dessen angeborne Hartnäckigkeit nun seinem Schmerzund seiner Rachbcgier zu Hülfe kam; „ich bin eine obrigkeit-liche Person und handle kraft meiner Autorität."
„Das weiß ich nicht," erwiederte Lady Peveril; „aber daßIhr eine obrigkeitliche Person wäret, Herr Bridgenorth,unter der letztern usurpirtcn Gewalt, ist mir wohl bekannt;allein bis ich höre, daß Ihr eine Vollmacht im Namen desKönigs habet, stehe ich an, .Euch als einer Magistratspersonzu gehorchen."
„Ich will alle Weitläufigkeit vermeiden," sagte Bridgenorth.„Wäre ich auch keine obrigkeitliche Person, so hat doch Jeder-mann das Recht, wegen eines gegen die durch des KönigsProklamation ausgesprochenen Bedingungen der Straflosig-keit verübten Mords Jemanden zu verhaften; und ich willmein Recht behaupten."
„Was Amnestie! was Proklamationen!" sagte die GräfinDerby voll Unwille. „Carl Stuart mag, wenn cs ihm ge-fällt (und cs scheint ihm zu gefallen), sich Denen zugesellen,deren Hände roth von dem Blute und schwarz von der Aus-plünderung seines Vaters und seiner treuen Unterthanen sind.Er mag ihnen verzeihen, wenn er will, und ihre Thaten ihnenals gute Dienste anrcchnen. Was hat dies mit dieses Christian's