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jene schwere That verrätheriscben Undanks, löblich und ehr-bar war. Aber was hilft das? Der Heuchler ist ein Hei-liger, und der falsche Verräther ein Mann von Ehre, bisGelegenheit, dieser getreue Probirstein, zeigt, daß das Metallnichts tauge."
„ES ist falsch, Gräfin, es ist falsch!" sagte Bridgenorth,der seinen Unwillen nicht länger zurückhalten konnte.
„Was soll dieses Betragen, Herr Bridgenorth!" sagteLady Peveril sehr befremdet. „Was ist Euch dieser Chri-stian, daß Ihr die Gräfin Derby in meiner Behausung be-leidigt?"
„Sprecht zu mir nicht von Gräfinnen und Ceremonieen,"rief Bridgenorth; „Gram und Zorn lassen mir keine Zeit zuleeren Gebräuchen, der Eitelkeit übermüthiger Kinder zuschmeicheln. — O Christian, würdig, wohl würdig des Na-mens, den du führtest! Mein Freund, — mein Bruder, — derBruder meiner seligen Alerie — der einzige Freund in mei-nem trostlosen Zustande! Bist du denn grausam gemordet voneiner weiblichen Furie, welche, blos um deinetwillen, verdienthätte, mit ihrem eigenen Blute das Blut von Gottes Heili-gen zu sühnen, welches fie sowohl, als ihr tyrannischer Mann,mit Waffen versprüht hatte! — Ja, grausame Mörderin!"fuhr er gegen die Gräfin fort, „er, den du in deiner unsin-nigen Rache geschlachtet hast, opferte manches Jahr hindurchdie Forderungen seines eigenen Gewissens dem Interesse dei-ner Familie auf, und verließ es nicht eher, als bis dein wü-thender Eifer für Königthum die kleine Gemeinde, in der ergeboren war, dem Verderben wohl nahe genug gebracht hatte.Selbst indem er dich verhaftete, handelte er nur wie dieFreunde des Wahnwitzigen, welche ihn zu seiner Erhaltungan Ketten legen, und für dich, was ich beweisen kann, war