Herstellung des Königthums zu seinem ersten Geschäfte ma-chen würde, die Vernichtung unseres Eigcnthums zu vollen-den, das fast schon bei der königlichen Sache zu Grunde ge-gangen war, und mich, seine Wittwe, zu verfolgen!"
»Ihr setzt mich in Erstaunen, liebe Gräfin!" sagte LadyPeveril; „es kann nicht sein, daß Ihr, — Ihr, die Gattindes tapfern, des treuen, des ermordeten Grafen — Ihr,Gräfin von Derby, und Königin in Man, — Ihr, welcheselbst als Mann erschien, als so viele Männer sich als Weiberbewiesen — daß Ihr Ucbels leiden solltet, von der Bege-benheit, welche die Hoffnungen jedes treuen Unterthanen er-füllt — übertroffen hat, — es kann nicht sein!"
„Ihr seid noch eben so beschränkt in der Welikenntniß,wie früher, liebe Base," antwortete die Gräfin. „Diese Wie-derherstellung der Monarchie, welche Andern Sicherheit ge-geben hat, hat mich in Gefahr gesetzt — diese Veränderung,welche andere, vielleicht weniger eifrige Royalisten, als ich(wie ich zu glauben wage), befreite, hat mich hieher alsFlüchtling und in eine verborgene Zuflucht gebracht, umSchutz und Unterstützung bei Euch, liebe Base, zu erbitten."
„Bei mir," antwortete Lady Peveril, — „bei mir, derenJugend Eure Güte schützte, — bei der Gattin Peveril's, desWaffengefährtcn Eures tapfern Gemahls, — habt Ihr dasRecht über Alles zu gebieten. Aber ach! daß Ihr solchenBeistand bedürfen mußtet, wie ich ihn gewähren kann, —vergebt mir, aber es scheint mir wie ein Unglück bedeutendesTraumgeficht, — ich horche auf Eure Worte, als hoffte ich,beim Erwachen sie »»gegründet zu finden."
„Es ist wirklich ein Traum, eine Erscheinung," sagte dieGräfin von Derby; „aber dieser Traum bedarf keines Se-hers zur Auslegung; diese ist längst gegeben in den Worten: