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sie beide sehnlich verlangte. — Erinnert Ihr Euch jenes Mor-gens, Margarethe, als die rundköpfigen Buben, die uns solange einsperrten, bei dem Erscheinen der Standarten desPrinzen auf dem Berge mit Sack und Pack retirirten — undwie Ihr jeden Hauptmann mit hohem Helmbusch für Peverilvom Gipfel ansaht, der drei Monate zuvor bei der Maske-rade der Königin Euer Mittänzer gewesen war? Nein, Ihrbraucht nicht zu erröthen bei dem Gedanken daran — es wareine edle Zuneigung — und obgleich die Musik der Trompe-ten Euch beide zur alten Kapelle begleitete, welche säst gänz-lich von den feindlichen Kanonenkugeln zerstört war, und ob-gleich Prinz Rupert, als er Euch an den Altar führte, inKüraß und Bandelier gekleidet war, so glaub' ich doch, diesekriegerischen Zeichen waren keine Vorbilder künftiger Zwie-tracht?"
„Der Himmel ist gütig gegen mich gewesen," sagte LadpPeveril, „indem er mich mit einem zärtlichen.Ehegatten be-glückt hat."
„Und indem er ihn Euch erhalten hat," setzte die Gräfinmit einem tiefen Seufzer hinzu, „während der weinige, ach!mit seinem Blute seine Treue gegen seinen König versiegelte.— O! hätte er diesen Tag erlebt!"
„Ach! daß es ihm nicht vergönnt war!" antwortete diePeveril; „wie hätte der tapfere, edle Graf sich über die un-verhoffte Errettung aus unsrer Knechtschaft gefreut!"
Die Gräfin sah die Lady mit einer Miene der Verwunde-rung an und sagte:
„Ihr habt also nicht gehört, Base, wie es mit unsermHause steht? Freilich, wie sehr hätte sich mein theurer Manngewundert, hätte man ihm gesagt, daß derselbe Monarch, fürden er sein edles Leben auf dem Schaffet hingab, es nach