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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Ein freundlicher, lieber Nachbar nur, gnädige Gräfin,"sagte Lady Peveril;Ritter Gottfried ist bei Hofe."

So viel hört' ich," erwiederte die Gräfin von Derby,als ich letzte Nacht hier ankam."

Wie? gnädige Frau," rief die Lady,Ihr kamt imSchlosse Martindale an, im Hause der Margarethe Stanley,wo Ihr solches Recht zu befehlen habt, und ließet sie EureGegenwart nicht wissen?"

O ich weiß," versetzte die Gräfin,Ihr seid eine treuer-gebene Unterthanin, freilich in diesen Tagen eine Seltenheit.Allein es machte uns Vergnügen," setzte sie mit einem Lächelnhinzu,incognito zu reisen, und da wir Euch mit Bewir-thung so vieler Gäste beschäftigt fanden, so wünschten wirEuch nicht durch unsre königliche Gegenwart zu beunruhigen."

Ader wie und wo wäret Ihr logirt, gnädige Gräfin?"fragte die Lady.Oder warum solltet Ihr einen Besuch ge-heim gehalten haben, welcher zehnfach die Glückseligkeit jedestreuen Herzens erhöht hätte, das gestern hier fröhlich war?"

Für meine Wohnung war gut von der Ellesmere gesorgt jetzt der Eurigen, wie sie sonst die meinige war. Sie hathier ehemals, wie Ihr wißt, den Quartiermeister gemacht,und auf größerm Fuße; Ihr müßt sie entschuldigen siehatte meinen bestimmten Befehl, mich in dem verborgenstenTheil des Schlosses zu logiren (hier wies sie auf das Schiebe-feld der Wand), fle gehorchte dem Befehl, und schickte.Euchnun, denk' ich, hieher."

Nein," sagte Lady Peveril,ich habe sie heute noch nichtgesehen, und wußte daher gar nichts von einem so angeneh-men, so überraschenden Besuche."

Und ich," erwiederte die Gräfin,war gleichfalls ver-wundert, Niemand, als diese lieblichen Kinder, in dem Zim-