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dem sympathetischen Einflüsse zu widerstehen und gleichfallsin ein Geschrei auszubrechen.
ES war etwas in dem Wesen und Benehmen der Frem-den, das wenigstens Scheu, wo nicht Furcht, rechtfertigenkonnte, wenn man die überraschende und geheimnißvolle Artihrer ersten Erscheinung und ihres Eintritts mit in Anschlagbringt. Ihre Kleidung hatte nichts Ausgezeichnetes, sondernbestand in dem gewöhnlichen weiblichen Reiseanzug der da-maligen Zeit, wie ihn die geringere Klasse von Frauenzim-mern des Mittelstandes zu tragen pflegte. Aber ihr schwarzesHaar war sehr lang, und mehrere Locken hingen unter derHaube hervor, und wallten auf den Hals und die Schulternherab. Ihre Augen waren dunkelschwarz, scharf und durch-dringend , und ihre Gesichtszüge hatten Etwas von auslän-dischem Gepräge. Ihre Aussprache verrieth einen etwasfremden Accent; die Verbindung der Worte war aber reinEnglisch. In ihrem flüchtigsten Ton und Benehmen lag etwasvon einer Person, die zu befehlen und Gehorsam zu erwartengewohnt ist; und die Wiedererinnerung hieran brachte denkleinen Julian wahrscheinlich auf die nachmalige Entschuldi-gung seiner Furcht mit der Ursache, daß er die Fremde für„eine Feenkönigin" gehalten habe.
Während die fremde Dame und die Kinder einander sogegenüber standen, kamen zwei Personen, fast in demselbenAugenblicke, wiewohl zu verschiedenen Thüren herein, derenHast verrieth, daß sie durch das Geschrei der Kleinen warenin Bewegung gesetzt worden. Die erste war Major Bridge-north, der beim Eintritt in den Saal, .welcher mit dem ver-goldeten Zimmer zusammenhing, bei dem Geschrei seines Kin-des besorgt herbeieilte. Es war seine Abficht gewesen, indem gemeinschaftlichen Zimmer so lange zu bleiben, bis Lady