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auf ihre widersprechenden Meinungen über das Wetter hatte,find wir weit entfernt errathen zu wollen. Es ist genug füruns, daß, sobald Mistreß Ellesmere den Rücken gewandthatte, Debora- die Kinder in die vergoldete Stube brachte,nicht ohne strengen Auftrag (denn wir muffen ihr Gerechtig-keit widerfahren lassen) an den jungen Herrn Julian, aufFräulein Alerie Achtung zu geben; worauf fie durch dieGlasthüre des Schlafzimmers, welches fast der großen Breschegegenüber war, in den Park schlüpfte.
Das vergoldete Zimmer, worin die Kinder nun ihremZeitvertreib ohne Ausficht überlassen waren, war ein großesZimmer mit künstlich vergoldeten Tapeten von gedrucktemspanischen Leder behängt, welche in einer nun veralteten,doch gar nicht ungefälligen Manier eine Reihe von Turnie-ren und Gefechten zwischen den Saracenen von Granada undden Spaniern unter Befehl des Königs Ferdinand und derKönigin Isabelle während jener denkwürdigen Belagerung vor-stellten, welche durch Umsturz der letzten Ueberreste der Herr-schaft der Mauren in Spanien beendigt wurde.
Der kleine Julian lief zu seiner eigenen und seiner klei-nen Freundin Unterhaltung im Zimmer umher, indem er miteinem Rohr die drohenden Geberden der Abencerragen undZegris nachahmte, die mit dem morgenländischen Spiele, denJerid oder Wurfspieß zu schleudern, beschäftigt waren; einanderes Mal setzte er sich neben fie, und beschwichtigte fie mitLiebkosungen, wenn das muthwillige oder furchtsame Kindes überdrüssig ward, seinem lärmenden Spiele unthätig zu-zusehen. Da sah er plötzlich eine von den Abtheilungen derledernen Tapeten sich aufthun, und eine schöne Hand sichtbarwerden, deren Finger auf ihrem Rande ruhten und fie nochweiter zurückzuschieben bereit schienen. Julian war sehr er-