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Fünftes Kapitel.
Am nächsten Morgen nach dem Feste blieb Lady Peveril,ermüdet von den Anstrengungen und Besorgnissen des vorigenTages, zwei oder drei Stunden länger in ihrem Zimmer, alssie sonst Pflegte, und die Sitte der Zeit mit sich brachte. Un-terdessen gab Mistreß Ellesmere, eine Person, die, besondersin Abwesenheit ihrer Gebieterin, sich ein großes Ansehen gab,der Gouvernante Deborah Befehl, sogleich die Kinder in diefreie Luft in den Park zu bringen, und sie nicht in das ver-goldete Zimmer zu lassen, welches gewöhnlich ihr Spielplatzwar. Deborah, welche oft und bisweilen mit Erfolg sich demangemaßten Ansehen der Ellesmere widersetzte, bedachte ins-geheim, daß es eben regnen wollte, und das vergoldeteZimmer ein schicklicherer Platz für die Bewegung der Kinderwäre, als das feuchte Gras des Parkes an einem rauhenMorgen.
Allein der Sinn einer Frau ist manchmal eben so unbe-ständig, als eine Volksversammlung, und nachdem sie jetztgefunden hatte, daß der Morgen regnerisch sein würde, unddaß das vergoldete Zimmer der passendste Spielplatz für dieKinder sei, kam Deborah auf den etwas unböndigen Schluß,daß der Park der passendste Platz für ihren eigenen Morgen-spaziergang sei. ES ist gewiß, daß sie während der ungebun-denen Fröhlichkeit des vorhergehenden Abends bis Mitternachtmit Launce Outram, dem Parkaufseher, getanzt hatte; alleinin wiefern der Umstand, daß sie ihn eben in seinem ländlichenPutz mit einer Feder auf dem Hut und mit einer Armbrustunter dem Arm, unter dem Fenster Vorbeigehen sah, Einfluß